Kürzlich wurden durch die neuen Eigentümer, die luxemburgischen CVC Capital Partners, von Stage Entertainment einige große Veränderungen beschlossen:
So wird im Theater am Potsdamer Platz in Berlin der Ensuite-Betrieb Ende August beendet und auch die Ausbildungsstätte, die Joop van den Ende-Academy, stellt Ende des Schuljahrs den Betrieb ein.

Die Stuttgarter Nachrichten haben aufgrund der Umstrukturierungen bei Stage Entertainment  nachgefragt wie es um die Zukunft der zwei Theater in Stuttgart steht:

Unternehmenssprecher Stephan Jaekel erklärte, dass für die beiden Theater im SI-Centrum bereits ein Fünf-Jahres-Plan mit wechselnden Stücken feststeht und er somit zumindest die nächsten Jahre dort für sicher hält – die aktuellen Stücke „Tarzan“ und „Rocky“ laufen laut seiner Aussage sehr gut.
Desweiteren wird der Spielplan unter den neuen Besitzern massenkompatible Stücke beinhalten und weniger Experimente.

Im letzten Satz wird erwähnt, dass die Pläne, den Standort München weiter auszubauen, weiter bestehen.

Auf unsere Nachfrage hin, wie der letzte Satz zu verstehen sei, erläuterte Jaekel die Pläne genauer:
Das aktuelle Konzept, einige Stücke als Tourproduktionen auch im Deutschen Theater zu zeigen, werde fortgesetzt, sofern es passende Produktionen gibt.
Die aktuelle Zusammenarbeit, die kürzlich mit „Ich war noch niemals in New York“ wieder auflebte und dieses Jahr mit „Chicago“ und „Tanz der Vampire“ fortgesetzt wird, wird laut dem Unternehmenssprecher von beiden Seiten als Bereicherung angesehen.

Auch unter der neuen Spitze gibt es weiter lose Pläne ein Ensuite-Theater in München zu errichten. Stage Entertainment sieht in München, aufgrund der touristischen Anziehungskraft und Kaufkraft, einen attraktiven Standort.
Jaekel betonte jedoch, dass es dafür bis dato keinerlei konkrete Pläne gibt.

(Quelle & Stephan Jaekel / Bildquelle (c) Stage Entertainment)

Christoph ist 20 Jahre alt und hat musicalzone.de 2015 ins Leben gerufen, um seine Begeisterung für Musicals mit Gleichgesinnten zu teilen. Seitdem ist er oft im Theater anzutreffen, wenn er nicht gerade studiert oder arbeitet.

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